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Hilft man damit den Pharmafirmen, Geld zu machen?

Dieses Projekt ist nicht kommerziell. Die Ergebnisse nutzen natürlich auch den Pharmafirmen. Wichtig für mich aber ist der Nutzen, den wir Menschen daraus ziehen.

Jetzt werden von vielen vielen Menschen mit Hilfe dieses Molekülprogrammes aus etwa 3,5 Milliarden Molekülvarianten diejenigen Moleküle herausgesucht, die wirksam gegen Krebs sein können. Ich beteilige mich ebenfalls daran, schließlich kostet es mich nichts. Warum soll mein Computer Strom fürs Warten verbrauchen, weil er nicht voll ausgelastet ist? Wenn er schon läuft, dann kann er statt zu warten, ein paar Berechnungen durchführen. Ich persönlich spende also ungenutzte Rechenkapazität und bekomme dafür kein Geld.

Die Ergebnisse werden in einigen Jahren von der Universität von Oxford kostenlos veröffentlicht. Daß mit Hilfe dieser Ergebnisse Pharmafirmen schneller als bisher Medikamente entwickeln können, die ihnen Profite bringen, ist vollkommen OK. Es muß auch so sein, weil das Herstellen und Testen der Wirkstoffe auf Wirkungen und Nebenwirkungen teuer ist.

Pharmafirmen machen auch ohne dieses Projekt Gewinne. Da sie jedoch auch mit Supercomputern nicht 3,5 Milliarden Molekülvarianten durchrechnen können, dauert es lange bis ein einigermaßen gutes Medikament gefunden ist. Mit den Ergebnissen aber, die wir Privatleute jetzt liefern, wird es möglich sein, in kürzerer Zeit Medikamente zu entwickeln, die hoffentlich besser wirken. Es gib gut begründete Hoffnungen, daß Medikamente, die Eiweiße steuern, bei guter Wirksamkeit sehr viel weniger Nebenwirkungen zeigen als eine Chemotherapie. Das kommt uns allen zugute. Es ist also nicht übertrieben zu sagen, daß unsere Mithilfe ein Dienst an der Menschheit ist.

 

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